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Kategorien: SmartwatchAndroid

Lohnt sich die Skagen Falster 2 in 2020?

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Die Skagen Falster 2 ist eine der wohl optisch schönsten Smartwatches auf dem Markt und ähnelt auch so einer normalen Uhr am ehesten. Das schlichte aber edle Design der dänischen Marke ist für Skagen typisch. Was sie in 2020 noch drauf hat, erfahrt ihr jetzt.

Optik der Skagen Falster 2

Man sieht es schon recht deutlich. Die Uhr ist schlicht, rund und kommt in einigen Farben und mit verschiedenen Armbändern daher. Ihr könnt also zum Beispiel zwischen schwarzem, grauen, silbernen, roségoldenem oder goldenem Edelstahl wählen.

Beim Armband kann zwischen verschiedenen Farben und den Materialien Silikon, Metall oder Leder gewählt werden. Damit könnt ihr euch quasi die perfekte Uhr bauen.

Obwohl das Gehäuse aus Edelstahl ist, ist die Uhr nicht sonderlich schwer. Sie fühlt sich zwar meiner Meinung nach schon wertig an, aber stört auch nicht direkt am Handgelenk.

Das an meiner Uhr vorhandene Milanaise-Armband ist außerdem echt cool, da es einen Magnetverschluss besitzt und somit stufenlos verstellbar ist. Trotz des Magnetes sitzt die Uhr so wie sie soll. Nervig finde ich manchmal nur, dass sich das Armband manchmal durch den Magneten zusammenrollt und dann “verklebt”.

In meinem Fall befinden sich um die Uhr noch kleine Steinchen. Eigentlich ist diese Variante für Damen gedacht, doch sieht man das auf den Produktbildern nicht immer sonderlich gut und die Uhr wurde im Skagen-Shop nicht als Damenuhr deklariert. Ich finde aber, dass auch Herren sie tragen können. Natürlich gibt es die Skagen Falster 2* aber auch ohne Steinchen.

Performance

Erstmals vorgestellt wurde die Uhr 2018 und schon damals wurde ein eher obsoleter Prozessor verbaut. Immer wieder wird das bei der Benutzung deutlich, wobei ich sagen würde, dass die Performance für den Alltag ausreichend ist.

Im Prinzip funktioniert mit dem Snapdragon 2100 SoC eigentlich alles wie es soll, nur bei App-Updates oder dem direkten aktivieren der Uhr per Knopfdruck oder Gelenk-Schwenk gibt es manchmal Probleme.

Hier und da kann es zu Rucklern kommen, die die Benutzung aber nicht immer beeinträchtigen. Trotzdem gibt es hier viele Uhren mit eindeutig besserer Performance. Zu nennen währen da zum Beispiel der Nachfolger Skagen Falster 3* oder die Samsung Galaxy Watch Active*.

Noch zu nennen sind vielleicht die 512 MB Arbeitsspeicher und die 4 GB Speicherplatz. Nach allen System- und Appaktualisierungen bleibt aber nicht einmal mehr 1 GB frei, sodass man hier zum Beispiel kaum Platz für Songs von Spotify mehr hat. Und das, obwohl ich kaum Drittanbieter-Apps auf die Uhr installiert habe.


Display

Cool ist definitiv das 40mm breite OLED-Display, dass über eine Always-On Funktion verfügt und nur da Akku verbraucht, wo auch Inhalte angezeigt werden. Schwarze Inhalte verbrauchen also keinen Strom, wodurch sich hier natürlich besonders schwarze Watch Faces lohnen.

Leider ist die Always-On Funktion aufgrund des Akkus kaum zu gebrauchen. Mehr dazu aber weiter unten.

Ansonsten ist das Display sehr scharf, hell und farbenfroh und konnte mich jedenfalls überzeugen. Cool ist auch, dass es sich automatisch der Helligkeit anpasst.

Funktionen

Auf der Uhr werkelt Wear OS von Google. Somit ist die Uhr zu nahezu allen Android– und Apple-Smartphones kompatibel. Außerdem lassen sich auf Wear OS eine Vielzahl an bekannten Apps und Watch Faces installieren. Seit einigen Versionen geht das sogar auf der Uhr selbst, ohne dafür das Smartphone benutzen zu müssen.

Die Apps können die Uhr dann auf praktische Weise wunderbar erweitern.

Natürlich kommt die Skagen Falster 2 mit vielen praktischen Funktionen daher. So misst sie auf Wunsch in regelmäßigen Abständen euren Puls und überträgt ihn in eure Google Fit App auf dem Smartphone. Es ist schön zu sehen, was man am Tag so geleistet hat.

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Hier seht ihr dann auch die Routen eures Trainings. Vor dem Training konnt ihr eure Sportart wählen. Google kann das aber auch hinterher noch erkennen und fragt euch was ihr gemacht habt. Natürlich zählt die Uhr auch Schritte mit, und zwar konstant.

Wunderbar sind natürlich auch die Benachrichtigungen die auf der Uhr landen und mit einer Vibration auf sich aufmerksam machen. Durch die vielen Google-Dienste zeigt sie auch das Wetter, Nachrichten und Kalender-Einträge an.

Installiert ihr noch Google Maps auf der Skagen Falster 2, könnt ihr eine Route auf eurem Handy starten, welche dann direkt auf eure Smartwatch übertragen wird. Google Maps läuft auf der Uhr nicht unbedingt flüssig, die Navigation kommt aber durchaus hinterher, sodass ihr noch rechtzeitig die richtige Abzweigung finden könnt.

Ein letztes Feature von vielen das ich hier noch erwähnen will, ist die Bezahlfunktion mit Google Pay. Das lässt sich ziemlich leicht auf dem Smartphone und der Watch einrichten und könnt dann einfach die Uhr an die Bezahl-Terminals im Geschäft halten um per NFC zu bezahlen.

Klar gibt es noch viele weitere Features, auf die ich jetzt aber nicht separat eingehen werde.

Technische Daten

Prozessor Snapdragon 2100 SoC
Arbeitsspeicher 512 MB
Speicher 4 GB
Abmessungen 40mm Gehäuse, 11mm Dicke
Konnektivität Bluetooth 4.1, W-Lan
Akku 300mAh
Wasserdichtigkeit IP67, 3ATM

Akku-Laufzeit

Beim normaler Nutzung mit einigen Benachrichtigungen und ab und zu mal die News lesen, kommt ihr mit der Uhr locker über den Tag. Aber auch nicht mehr. Ein Tracking im Schlaf ist eigentlich nicht möglich, da der Akku dann schon zu schwach ist.

Nutzt ihr die Uhr intensiver, so wie ich, wenn ich mich mal auf dem Fahrrad zur Arbeit navigieren lasse, schafft ihr den Tag nicht und sie geht am Ende des Tages in den Stromsparmodus über.

Das helle Licht am Ende des Tunnels ist aber dafür, dass die Uhr in sehr kurze Zeit wieder vollständig aufgeladen ist. Dazu mitgeliefert ist die kleine Ladestation mit Druckfeder. Sie ist magnetisch, sodass die Uhr auf ihr nicht verrutscht. Leider ist aber kein Netzteil mitgeliefert worden. Schade schade!

Nutzt ihr die Always-On Funktion, werdet ihr also definitiv nicht über den Tag kommen!

Preis

Vor kurzem gab es sowohl bei Skagen selbst, als auch bei Amazon ein Angebot für 99 €. Scheinbar möchte Skagen langsam Restbestände los werden, um den Nachfolger Skagen Falster 3 an den Mann z bringen.

Im Normalfall kostet die Uhr aber so zwischen 230 € und 299 €.

Bestellvorgang bei Skagen

Ich persönlich würde die Uhr nicht im offiziellen Skagen-Shop bestellen. Ich habe sehr schlechte Erfahrungen dort gemacht und bin sehr froh dort “Rechnung” als Zahlungsmethode angegeben zu haben.

Nachdem ich meine Uhr an einem Montag bestellt hatte, passierte erst einmal gar nichts. Die ganze Woche lang nicht. Die Corona-Lockerung waren schon in vollem Gange und viele Unternehmen lieferten schon lang wieder problemlos.

Doch die Uhr wurde nicht einmal losgeschickt. Ändern konnte ich meine Bestellung leider auch nicht, als ich noch einmal zu einer anderen Farbe wechseln wollte. Fairerweise hat der Kundenservice schnell geantwortet, jedoch hieß es nur, ich solle die Uhr dann wieder zurück schicken und neu bestellen. Statt die unbearbeitete Bestellung einfach abzuändern!

Nach ca. 1,5 Wochen habe ich die Bestellung dann storniert. Man sagte mir dann noch, dass es sein kann, dass die Uhr trotzdem verschickt wird und ich dann die Bestellung einfach ablehnen solle.

Ähnliches liest man auch immer wieder in den Bewertungen von Skagen, die zum aktuellen Zeitpunkt unterirdisch schlecht sind. Ich habe die Uhr dann bei Amazon* bestellt und nach einem Tag geliefert bekommen. Zum selben Preis.

Vielleicht bessert sich diese Situation ja aber nach dem ganzen Corona-Kram wieder.

Fazit

Für 99 € habe ich die Uhr besten Wissens bestellt und freue mich sehr sie zu tragen und zu nutzen. Mehr würde ich dafür aber definitiv nicht ausgeben. Denn state of the art ist die schon lang nicht mehr und liegt bei vielen Funktionen hinter der Konkurrenz. Hier sollte man sich also genau überlegen, ob man nicht vielleicht zum Nachfolger Skagen Falster 3 oder zu einer Uhr von Samsung, Huawei und co. greift.

Falls ihr noch Fragen zur Uhr habt, schreibt sie gern in den Kommentaren. Ansonsten schaut euch auch meine Beiträge zur Gamescom oder zum neuen MacBook Pro an.

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Maximilian Sixdorf

Autor bei TheQuickSaveGamer und leidenschaftlicher Technik-Nerd.

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